Als Kulturpflanze wird Lein (Flachs) aus drei Zwecken angebaut

  • nur für Fasergewinnung – Textillein
  • für Samen – Öllein
  • kombiniert –für Faser und Samen

Leinsamen sind reich an Ölen und Proteinen, aber der Ölgehalt hängt  sehr von der Sorte ab. Leinöl gehört zu der Gruppe der sogenannten trocknenden Öle wegen des hohen Gehalts an Fettsäuren. Das rohe Leinsamenöl hat eine dunkelgelbe Farbe, einen starken speziellen Geruch und Geschmack.

Heute erlebt das kaltgepresste Leinsamenöl eine Renaissance, dank des außergewöhnlich hohen Gehalts an essentiellen Fettsäuren, Linolensäure und Linolsäure. In Bioläden wird es als spezielles Öl, in kleinen Packungen, mit besonderen Ernährungsempfehlungen angeboten.

Aufgrund der speziellen Zusammensetzung der Fettsäuren ist das Leinsamenöl sehr luftempfindlich und ist deswegen auch nicht lange haltbar.

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